So 01.04.12, 16.00 - 18.00 Uhr
Führung auf dem Kreuzweg von Teisbach nach Heimlichleiden mit meditativen Elementen
Kreuzweg:
Heimlichleiden gehört zur Pfarrei Teisbach (Pfarrkirche St. Vitus), und ein Kreuzweg mit 14 durch Bildstöcke markierte Stationen führt von Teisbach über einen knapp 2 km langen Steig durch den bewaldeten rechten Steilhang des Teisbachtals (Forst Haslach). Die ursprünglich 1892 errichteten Kreuzwegstationen wurden zuletzt 2006 aufwendig restauriert. Die Bilder sind an einbetonierten Stahlpfosten angebracht und durch Plexiglasscheiben, einer Holzummantelung und einem kleinen Kupferdach geschützt.
970 Meter des Weges von der Teisbacher Kirche St. Vitus führen zunächst über einen Treppensteig, der vom unteren Marktplatz hinunter zur Straße "Am Bach" führt und über die Verlängerung dieser Straße bachaufwärts zur Fußgängerbrücke. Der eigentliche Waldsteig mit den Kreuzwegstationen über 900 Meter beginnt nach der Brücke. Er überwindet einen Höhenunterschied von über 80 Meter (von 385 bis 466 Meter Höhe über NN). Jährlich wird eine Karfreitagsprozession von Teisbach nach Heimlichleiden unternommen.
Von der Pfarrei und Kirche St. Peter und Paul, Loiching wird jährlich an einem Sonntag Mitte Mai eine Wallfahrt nach Heimlichleiden durchgeführt, mit anschließender Maiandacht.
Kapelle Heimlichleiden:
Bereits im 18. Jahrhundert soll sich nach der Überlieferung an der Stelle der heutigen Kapelle ein Bildstock befunden haben. Dies ist jedoch nicht belegbar. Die ursprüngliche Kapelle wurde 1837 aufgrund eines frommen Gelöbnisses auf Privatgrund an der Paintwaldung errichtet. Dennoch wurde die Kapelle bald von zahlreichen Leuten der Umgebung besucht, besonders an Feiertagen. Sie galt deshalb als von Anfang an dem öffentlichen Besuch gewidmet. Das gespendete Geld im Opferstock bildete später den Grundstock für einen Neubau, als die ursprüngliche Kapelle baufällig wurde. Dies übernahm die damalige nächstgelegene Kirchenverwaltung in Piegendorf (St. Martin, heute Nebenkirche der Pfarrei Teisbach), einem Dorf 800 m westlich von Oberteisbach am Westhang des oberen Teisbachtals (Entfernung bis zur Kirche). Die Kirchenverwaltung teilte am 23. April 1878 dem Bezirksamt Dingolfing mit, dass wegen der Baufälligkeit ein Neubau beabsichtigt wurde, und die Plangenehmigung wurde am 24. April erteilt. Am 13. Oktober 1878 konnte die Einweihung der neuen Kapelle im neugotischen Stil gefeiert werden.
Ende der 1880er Jahre ließ der Besitzer des anliegenden Waldes diesen im Norden und Westen der Kapelle roden, seither ist die Kapelle freier sichtbar.
Am 7. Oktober 1889 erwarb der Pfarrer von Loiching als Vorstand der Kirchenverwaltung Piegendorf in Vertretung der Kapellenstiftung das umgebende Grundstück von 66 Dezimalen (2249 m²). Das heutige Flurstück Nr. 2936/3 der Gemarkung Weigendorf hat nur noch rund 840 m².
Seit der kanonischen Errichtung der Pfarrei Teisbach 1918 (Teisbach war von 1695 bis 1918 eine Expositur der Pfarrei Loiching) gehört die Kapelle Heimlichleiden zu dieser, ebenso wie die Filialkirche St. Martin in Piegendorf.
Seit der Errichtung der Kapelle wurden wegen aufsteigender Feuchtigkeit, die die Bausubstanz angriff, mehrmals grundlegende Renovierungsarbeiten durchgeführt.
Die 14 Kreuzwegstationen wurden ursprünglich 1892 ebenfalls aufgrund eines Gelöbnisses errichtet, mussten jedoch bereits 1909 wieder erneuert werden. Die letzte Restaurierung wurde 2006 durchgeführt.
Die Gemeindestraße von Oberteisbach nach Heimlichleiden wurde erst in den 1960er Jahren im Rahmen der laufenden Flurbereinigung ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen
Heimlichleiden gehört zur Pfarrei Teisbach (Pfarrkirche St. Vitus), und ein Kreuzweg mit 14 durch Bildstöcke markierte Stationen führt von Teisbach über einen knapp 2 km langen Steig durch den bewaldeten rechten Steilhang des Teisbachtals (Forst Haslach). Die ursprünglich 1892 errichteten Kreuzwegstationen wurden zuletzt 2006 aufwendig restauriert. Die Bilder sind an einbetonierten Stahlpfosten angebracht und durch Plexiglasscheiben, einer Holzummantelung und einem kleinen Kupferdach geschützt.
970 Meter des Weges von der Teisbacher Kirche St. Vitus führen zunächst über einen Treppensteig, der vom unteren Marktplatz hinunter zur Straße "Am Bach" führt und über die Verlängerung dieser Straße bachaufwärts zur Fußgängerbrücke. Der eigentliche Waldsteig mit den Kreuzwegstationen über 900 Meter beginnt nach der Brücke. Er überwindet einen Höhenunterschied von über 80 Meter (von 385 bis 466 Meter Höhe über NN). Jährlich wird eine Karfreitagsprozession von Teisbach nach Heimlichleiden unternommen.
Von der Pfarrei und Kirche St. Peter und Paul, Loiching wird jährlich an einem Sonntag Mitte Mai eine Wallfahrt nach Heimlichleiden durchgeführt, mit anschließender Maiandacht.
Kapelle Heimlichleiden:
Bereits im 18. Jahrhundert soll sich nach der Überlieferung an der Stelle der heutigen Kapelle ein Bildstock befunden haben. Dies ist jedoch nicht belegbar. Die ursprüngliche Kapelle wurde 1837 aufgrund eines frommen Gelöbnisses auf Privatgrund an der Paintwaldung errichtet. Dennoch wurde die Kapelle bald von zahlreichen Leuten der Umgebung besucht, besonders an Feiertagen. Sie galt deshalb als von Anfang an dem öffentlichen Besuch gewidmet. Das gespendete Geld im Opferstock bildete später den Grundstock für einen Neubau, als die ursprüngliche Kapelle baufällig wurde. Dies übernahm die damalige nächstgelegene Kirchenverwaltung in Piegendorf (St. Martin, heute Nebenkirche der Pfarrei Teisbach), einem Dorf 800 m westlich von Oberteisbach am Westhang des oberen Teisbachtals (Entfernung bis zur Kirche). Die Kirchenverwaltung teilte am 23. April 1878 dem Bezirksamt Dingolfing mit, dass wegen der Baufälligkeit ein Neubau beabsichtigt wurde, und die Plangenehmigung wurde am 24. April erteilt. Am 13. Oktober 1878 konnte die Einweihung der neuen Kapelle im neugotischen Stil gefeiert werden.
Ende der 1880er Jahre ließ der Besitzer des anliegenden Waldes diesen im Norden und Westen der Kapelle roden, seither ist die Kapelle freier sichtbar.
Am 7. Oktober 1889 erwarb der Pfarrer von Loiching als Vorstand der Kirchenverwaltung Piegendorf in Vertretung der Kapellenstiftung das umgebende Grundstück von 66 Dezimalen (2249 m²). Das heutige Flurstück Nr. 2936/3 der Gemarkung Weigendorf hat nur noch rund 840 m².
Seit der kanonischen Errichtung der Pfarrei Teisbach 1918 (Teisbach war von 1695 bis 1918 eine Expositur der Pfarrei Loiching) gehört die Kapelle Heimlichleiden zu dieser, ebenso wie die Filialkirche St. Martin in Piegendorf.
Seit der Errichtung der Kapelle wurden wegen aufsteigender Feuchtigkeit, die die Bausubstanz angriff, mehrmals grundlegende Renovierungsarbeiten durchgeführt.
Die 14 Kreuzwegstationen wurden ursprünglich 1892 ebenfalls aufgrund eines Gelöbnisses errichtet, mussten jedoch bereits 1909 wieder erneuert werden. Die letzte Restaurierung wurde 2006 durchgeführt.
Die Gemeindestraße von Oberteisbach nach Heimlichleiden wurde erst in den 1960er Jahren im Rahmen der laufenden Flurbereinigung ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen
Hinweis: Treffpunkt ist um 16.00 Uhr an der Pfarrkirche Teisbach
Alle Veranstaltungen dieser Reihe:
- So 01.04.12, 16.00 - 18.00 Uhr: Führung auf dem Kreuzweg von Teisbach nach Heimlichleiden mit meditativen Elementen
- Di 22.05.12, 19.30 - 21.30 Uhr: Die Bibel - Ein Märchenbuch?
Referent: Manfred Bauer
Veranstalter: Eine gemeinsame Veranstaltung der Pfarreien Dingolfing, Gottfrieding und Teisbach
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