So 25.11.12, 16.00 Uhr
Kirche und Wirtshaus: Filialkirche Heilig Kreuz und Sportheim Harburg

- Hl. Kreuz Harburg
Harburg hat seine Entstehung den Gras- und Heureichtum des Schwemmlandes im Isartal zu verdanken. Auf den weiten Flächen wucherten Gras und Schilf das von der Zullinger Hofmark geerntet und genutzt wurde. Mit Zillen und Fähren wurde die Ernte mühsam und gefährlich über die Isar gebracht. Es war einfacher hier Heustadel und Viehställe mit dazugehörigen Behausungen zu errichten. Der Name "Stadl" für Harburg ist heute noch gebräuchlich. Die erste urkundliche Erwähnung Harburgs, geht auf das Jahr 1392 zurück.
Harburg, im Besitz eines gewissen Thomas Dreitlkofer zu Zulling und Harburg, wurde erstmals 1436, als eigene Hofmark erwähnt. Sein Hof war befestigt und stand an der Stelle des Gasthauses Hopfenspirger, das im Jahre 2001 abgerissen wurde.
Wegen dem Heureichtum wurde der Ort auch "Heuburg" genannt woraus sich wohl der Name Harburg ergab. Von 1436 bis 1580 wird Harburg von verschiedenen Bürgern oder niedrigen Adligen in Besitz genommen. Von 1580 bis 1848 bestimmten die Grafen von Preysing über die Geschicke Harburgs. Die Grafen von Preysing übten in dieser Zeit die Hofmarksgerechtigkeit über die Hofmark Harburg aus. 1808 erfolgte eine Neuordnung in Steuerdistrikte. Harburg wird einer davon. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wird Harburg Ruralgemeinde mit zwei Dörfern, Harburg und Zulling. Harburg war jetzt eine von 64 Gemeinden des Landgerichts Landau. Die Grundlage der Bildung der Gemeinde Harburg, war die Hofmark Harburg. Am 01.01.1946 wird die Gemeinde Harburg aufgelöst. Die Ortsflur "links der Isar", kommt zur Gemeinde Waibling. Später, bei der Gebietsreform, ging dann die Gemeinde Waibling in der Großgemeinde Pilsting auf.
Die Kapelle in Harburg beherbergt einen kleinen Schatz. Nach dem Abbruch der Schlosskapelle in Ahausen kam der dortige Altar in die Kirche. Er zeigt das strenge Frühbarock um 1660. Auf dem Altartisch finden wir eine gotische Madonna aus der Zeit um 1470 und an der Nordwand ein Kruzifix, ein volkstümlich-dramatisches Schmerzensbild.
Nach der Kirchenführung durch den Vorsitzenden des Kapellenbauvereins Josef Hofmeister schildert Helmut Schott in der Sportgaststätte die Orts- und Wirtshausgeschichte.
Harburg, im Besitz eines gewissen Thomas Dreitlkofer zu Zulling und Harburg, wurde erstmals 1436, als eigene Hofmark erwähnt. Sein Hof war befestigt und stand an der Stelle des Gasthauses Hopfenspirger, das im Jahre 2001 abgerissen wurde.
Wegen dem Heureichtum wurde der Ort auch "Heuburg" genannt woraus sich wohl der Name Harburg ergab. Von 1436 bis 1580 wird Harburg von verschiedenen Bürgern oder niedrigen Adligen in Besitz genommen. Von 1580 bis 1848 bestimmten die Grafen von Preysing über die Geschicke Harburgs. Die Grafen von Preysing übten in dieser Zeit die Hofmarksgerechtigkeit über die Hofmark Harburg aus. 1808 erfolgte eine Neuordnung in Steuerdistrikte. Harburg wird einer davon. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wird Harburg Ruralgemeinde mit zwei Dörfern, Harburg und Zulling. Harburg war jetzt eine von 64 Gemeinden des Landgerichts Landau. Die Grundlage der Bildung der Gemeinde Harburg, war die Hofmark Harburg. Am 01.01.1946 wird die Gemeinde Harburg aufgelöst. Die Ortsflur "links der Isar", kommt zur Gemeinde Waibling. Später, bei der Gebietsreform, ging dann die Gemeinde Waibling in der Großgemeinde Pilsting auf.
Die Kapelle in Harburg beherbergt einen kleinen Schatz. Nach dem Abbruch der Schlosskapelle in Ahausen kam der dortige Altar in die Kirche. Er zeigt das strenge Frühbarock um 1660. Auf dem Altartisch finden wir eine gotische Madonna aus der Zeit um 1470 und an der Nordwand ein Kruzifix, ein volkstümlich-dramatisches Schmerzensbild.
Nach der Kirchenführung durch den Vorsitzenden des Kapellenbauvereins Josef Hofmeister schildert Helmut Schott in der Sportgaststätte die Orts- und Wirtshausgeschichte.
- So 22.04.12, 16.00 Uhr: Kirche und Wirtshaus: Filialkirche St. Alban und Gasthaus Pleintinger Wolfsdorf
- So 28.10.12, 16.00 Uhr: Kirche und Wirtshaus: Expositurkirche St. Jakob Wendelskirchen und Pfarrheim
- So 25.11.12, 16.00 Uhr: Kirche und Wirtshaus: Filialkirche Heilig Kreuz und Sportheim Harburg
Referent: Josef Hofmeister, Helmut Schott
Veranstalter: KEB und Tourismusbüro Dingolfing - Landau
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