Verbliebene frühkindliche Reflexe erkennen und Hilfen für Kinder anbieten

Vom Zusammenhang zwischen Schwangerschaft, Geburt bzw. erstem Lebensjahr und Schulfähigkeit bzw. Erfolg in der Schule - Wie Bewegung und Lernen sich gegenseitig bedingen
Tagesfortbildung für pädagogische Fachkräfte

Frühkindliche Reflexe sichern das Überleben des Babys in den ersten Lebensmonaten. Sie verhelfen zu ersten Bewegungen und sensorischen Erfahrungen. Im ersten Lebensjahr sollten diese Reflexe nach und nach gehemmt werden. Die Meilensteine der Bewegungsentwicklung wie z. B. Bauchlage, Robben, Krabbeln und Co. spielen dabei eine wichtige Rolle. Bleiben die Reflexe aber im System über ihre übliche Zeit "hängen", kann dies weitreichende Folgen auf Motorik und Wahrnehmung, Koordination, Lernen und damit auf den Erfolg in der KiTa, Schule und die Lebensqualität haben. Sie als ErzieherIn haben von den Eltern erfahren, dass ein Kind nicht gekrabbelt ist und beobachten, dass es ungern puzzelt und/oder malt, häufiger stolpert als andere und/oder dass es Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen hat? Sie hinterfragen, welchen Einfluss der Verlauf der Geburt auf Selbstbewusstsein, Sprachentwicklung, Stifthaltung, usw. hat? Was tun, wenn Sie bei einem Kind in einem dieser Bereiche Hemmnisse oder Verzögerungen beobachten? Woran können Sie erkennen, dass die Bewegungsentwicklung beeinträchtigt ist? Welchen Einfluss haben auch die Wirbelsäule und das Kopfgelenk auf eine "normale" Entwicklung? Welche Bewegungen, Übungen und Tätigkeiten können dem Kind helfen, sich - ausgehend von der motorischen Entwicklung - auch in den anderen Bereichen unbeschwert und positiv zu entwickeln?

Referentin:

Christine Kappen

Datum Mi 15.05.2019, 9.00 - 16.00 Uhr
Ort WiEge, Pfarrheim St. Maria, Oberer Stadtplatz 14, 94405 Landau
Gebühr 50,00 €
Anmeldung WiEge 08731/74628 oder online
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