Von Mensch zu Mensch in Solidarität mit den Armen.
Meine Erfahrungen als Volunteer der Jesuitenmission

Medizinische Versorgung der Ärmsten im Jesu Ashram Nordindien

Vortrag & Erfahrungsbericht

"Wir Christinnen und Christen haben den Auftrag, dazu beizutragen, dass es in unserer Welt etwas mehr Liebe, Freude, Gerechtigkeit und Menschenwürde gibt."
(Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger in seiner Predigt am Fronleichnamsfest 2012 in Freising).

Martin Kopf: "Nach meinem Studium der Katholischen Theologie (Diplom) und Humanmedizin (ohne Abschluss) in Freiburg und München war ich zehn Jahre als Pastoralreferent für die Hochschulgemeinde Freising-Weihenstephan tätig. Danach leitete ich 23 Jahre die Ehe-, Partnerschafts-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Freising. Zum 31.12.2013 bin ich aus dem Dienst der Erzdiözese München und Freising aus Altersgründen ausgeschieden. 2014/2015, 2016 und 2018 war ich als "Jesuit Volunteer" im Jesu Ashram in NO-Indien. Ich hatte mich der
Jesuitenmission angeschlossen, die ihre Arbeit versteht "als Auftrag und Dienst, der sich von der prophetischen Perspektive des Evangeliums leiten lässt" (P.KlausVäthröder SJ).
Von Mensch zu Mensch Aufgabe der Jesuitenmission ist es u.a., Hilfsprojekte des Ordens zu fördern und zusammen mit den Projektpartnern vor Ort zu begleiten. Das grundlegende Prinzip dabei ist
die solidarische Begegnung von Mensch zu Mensch. So wird Mission verstanden "als Dienst am Glauben, Einsatz für Gerechtigkeit, Begegnung der Kulturen und Dialog zwischen den Religionen".

Die Jesuitenmission knüpft Netze weltweiter Solidarität zwischen Menschen aller Religionen, Kulturen und Kontinente, auch durch die Entsendung von Freiwilligen. "Solidarität mit den Armen" bedeutet dabei politische Anwaltschaft, um Menschenrechte durchzusetzen und ungerechte Strukturen zu verändern. Das weltweite Netzwerk des Jesuitenordens unterstützt Projekte in den Bereichen Gesundheit, Armutsbekämpfung, Flüchtlingshilfe, Bildung, Ökologie, Menschenrechte und Seelsorge. Zu diesem Netzwerk gehört auch das Armenspital Jesu Ashram in Nordindien. Es wurde 1971 von dem kanadischen Jesuitenbruder Robert Mittelholtz gegründet und wird heute von Pater Julius Kujur SJ geleitet.

Die Menschen, die im Jesu Ashram aufgenommen werden, sind zumeist Adavasi Tribals (Ureinwohner Indiens), die sich als Tagelöhner, Teepflücker oder Rikschafahrer eine Behandlung in einem staatlichen Krankenhaus nicht leisten können. Sie kommen wegen Lepra, Tuberkulose, Malaria, Diabetes, Herzfehlern, hohem Blutdruck, Brüchen oder anderen schweren Verletzungen ins Jesu Ashram. Viele von ihnen, besonders Kinder, leiden an Unter- oder Mangelernährung. In Jesu Ashram kümmert man sich auch um Menschen, die heimatlos sind und mit denen sonst niemand etwas zu tun haben will. Werden sie krank, ist Jesu Ashram die einzige Hoffnung für ihre Heilung. Dort erhalten sie kostenfreie Behandlung und Unterstützung. Für einige Menschen ist Jesu Ashram eine feste Bleibe geworden.
Im Laufe der Jahre ist Jesu Ashram zu einem beachtlich großen Hospital geworden. Neben ca. 100 Tuberkulose- und ca. 100 Leprapatienten beherbert Jesu ashram ungefähr 100 weitere Patienten auf der allgemeinen Station. Die Patienten sind auf drei Häuser verteilt. Jeden Mittwoch fährt eine kleine Gruppe von Mitarbeitern in die Außenstation von Jesu Ashram nahe Siliguri. Dort werden Medikamente an Leprakranke und andere Patienten ausgegeben, die nicht stationär behandelt werden müssen. Sehr viele Patienten warten jede Woche auf ihre Medikamente, auf Nachuntersuchungen und auf jemanden, der sich etwas Zeit für sie nimmt. Die Fürsorge ist ein wichtiges Element im Heilungsprozess. Um die Patienten kümmern sich 3 Schwestern des Heilig-Kreuz-
Ordens, 11 Mitarbeiter sowie 45 junge Inderinnen, die innerhalb von drei Jahren in Jesu Ashram zu Krankenschwesternhelferinnen ausgebildet werden.

Die Arbeit der Jesuitenmission wird vollständig über Spenden finanziert. Wenn Sie dies unterstützen wollen, geben Sie bitte Ihren Beitrag auf folgendes Spendenkonto:
Empfänger: Jesuitenmission
IBAN: DE61 7509 0300 0005 1155 82
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: X38201 Martin Kopf

Martin Kopf kommt gerne auch in Ihre Pfarrgemeinde, Gruppe/ Freundeskreis und berichtet von seinen Aufenthalten in Jesu Ashram. Nehmen Sie bitte dafür über die E-Mail-Adresse Kontakt auf: martinkopf.indien@gmx.de.

Referent:

Martin Kopf

Datum Mi 19.10.2022, 19.00 Uhr
Ort Gasthaus Neumeier Obermünchsdorf, Landauer Str. 133, 94419 Reisbach
Gebühr Spenden zur Unterstützung der PatientInnen von Jesu Ashram erbeten
Veranstalter KEB DGF-LAN in Koop. mit Pfarrei OH GB EB
Anmeldung über die Veranstaltung auf www.keb-dingolfing-landau.de
Link zu Google Maps

Wir freuen uns, dass Sie sich für ein Angebot der KEB entscheiden haben. Bitte füllen Sie die nachfolgenden Felder vollständig aus, damit Sie sich verbindlich anmelden können.

Bei Veranstaltungen mit Kindern:

Bei Paarveranstaltungen:

(z. B. Ehevorbereitungsseminare)

Wir weisen darauf hin, dass diese Anmeldung zu einer Veranstaltung verbindlich ist. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden anerkannt. </br> Falls Ihre Anmeldung mindestens zwei Werktage vor der Veranstaltung bei uns eingeht, können wir Sie entsprechend unseren Geschäftsbedingungen informieren, ob die Veranstaltung bereits ausgebucht ist oder evtl. entfällt. Bei kurzfristigeren Online-Anmeldungen empfehlen wir Ihnen, sich vor der Anfahrt telefonisch zu informieren, ob Sie tatsächlich teilnehmen können. <br><br>*Bitte geben Sie für unseren Rückkontakt unbedingt auch eine Telefonnummer an, unter der wir Sie erreichen können!*

Bei Feldern mit * handelt es sich um Pflichtfelder.

nach oben springen