Zur Geschichte der Juden in Abensberg

Ein Beitrag zu 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland mit Klezmermusik von "Grünthal"

Vortrag

Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschland - nachweislich seit dem 11. Dezember 321, als ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin die Berufung von Juden in Ämter der Stadtverwaltung von Köln gestattete. Deshalb wird in ganz Deutschland dieses Jubiläums gedacht.
Das war auch für Dr. Maximilian Kroiß Anlass, den Abensberger Strassennamen "Auf dem Judenbuckel" genauer zu untersuchen, ist er doch schon über 500 Jahre durch den Abensberger Humanisten Aventinus mit seinen Annales ducum Boiariae und seiner Bairische Chronik nachweislich bekannt und hat diese Zeit bis heute überstanden. Doch wie kommt es dazu? Wie standen die Juden im Bezug zu der Stadt Abensberg? Die Spurensuche führt bis ins 13. Jahrhundert, in dem schon ein Abensberger Herr im Auftrag des bayerischen Herzogs mit Juden einen grossen Deal vollzog... Lassen Sie sich von der frühen jüdischen Geschichte in Abensberg überraschen.
Musikalisch wird die Veranstaltung mit Klezmermusik der Gruppe "Grünthal" gestaltet.

Zum Referenten:
Maximilian Georg Kroiß, geboren und aufgewachsen im Schatten des säkularisierten Karmelitenklosters in Abensberg, getauft bei Fliegeralarm in der Stadtpfarrkirche, schliesst nach einer Möbeltischlerlehre und Ausbildung an der FH Rosenheim zum Dipl.-Ingenieur das Studium zum Dipl.-Kaufmann an der Universität Regensburg ab. Seine spätere Doktorarbeit an der Johannes Kepler Universität Linz handelt von der Wirtschaftlichkeit des Abensberger Karmelitenklosters im 18. Jahrhundert. Nach erfolgreichem Philosophie- und Theologiestudium an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main wurde Herr Kroiß 2009 in der Kathedrale Chur zum Priester geweiht.

Zur Klezmergruppe "Grünthal"
Vor drei Jahren trafen sich vier Musikanten in Grünthal bei Wenzenbach zu einer ersten Probe, um Klezmermusik zu spielen. Es sind dies - in alphabetischer Reihenfolge - Rudi Niedersteiner (Gitarre, Gesang), Winfried Riedl (Akkordeon, Sopransaxofon, Gesang), Herbert Seidl (Bass) und Gerhard Strasser (Geige, Gesang). Seit Kurzem bereichert der 12jährige David Riedl mit seiner Klarinette das Klangbild der Gruppe und treibt den Altersdurchschnitt deutlich nach unten. Das Repertoir des Ensembles umfasst beschwingte, genauso wie einfühlsame Instrumentalweisen und Lieder in jiddischer Sprache. Die meisten Stücke kommen aus der Tradition, aber auch neuere Kompositionen finden sich darunter. Bei Konzertauftritten kann das musikalische Programm durch eingestreute Anekdoten und Witze aus dem jiddischen bzw. jüdischen Leben aufgelockert werden.

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Neue Synagoge in Regensburg sind willkommen.

Referent:

Dr. Max Kroiß

Datum Sa 25.06.2022, 19.30 Uhr
Ort Katholische Erwachsenenbildung Kelheim, Abensberg, Kath. Pfarrheim, Theoderichstr.11, 93326 Abensberg
Gebühr keine, Spenden für die Neue Synagoge in Regensburg willkommen
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